Klose und Konsorten

Medientische – DIY

Vor einiger Zeit haben wir bei uns in der Schule Medientische gebaut, an denen die Studierenden in Gruppenarbeiten besser mittels der Anzeige auf einem großen Bildschirm zusammenarbeiten können.  Denn Rechercheergebnisse können ausgetauscht werden und die Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Dokument, einer gemeinsamen Präsentation oder gar einer Filmdatei fällt leichter, wenn alle Gruppenmitglieder die gemeinsame Arbeit mit ansehen können. Die Tische werden von den Studierenden sehr gut angenommen. Das folgende erläutert, die Konstruktion.

Die Technik steht

Dabei handelt es sich um Konferenztische, an deren Ende ein großes Anzeigegerät steht. Die Studierenden können Ihre Geräte jeweils auf das Anzeigegerät spiegeln, sodass alle aktiv mitarbeiten können. Dabei ist ein flexibles Umschalten zwischen verschiedenen Geräten mittels eines Splitters möglich. Es stehen den Studieren Tablet-PCs zur Verfügung, aber „bring-your-own-device“ ist ebenso mit einem, entsprechenden HDMI Adapter möglich.

Das war der erste Prototyp als Proof of Concept.

Wir haben zunächst auf eine Kabellösung gesetzt, auch wenn eine Drahtlosübertragung per Miracast theoretisch durchaus funktioniert. Theoretisch deshalb weil unsere W-LAN Infrastruktur überholt werden muss und daher derzeit nicht stabil genug läuft. Kabel sehen zwar nicht so schick aus, aber mit der Methode funktioniert es immer.

Perspektivisch kommt noch eine weitere Funktion hinzu womit Dozenten alle Geräte gleichzeitig von ihren Geräten aus bespielen können sowie zwischen den zu bespielenden Geräten wählen können.

Um den Medienraum zu bauen haben wir die Konferenztische von Ikea gewählt, da der von uns verwendete Splitter mit ein paar Modifikationen genau in die Aussparung passt. Für die Kabel haben wir mit einem Topfbohrer drei zusätzliche Löcher in den Tisch gebohrt.

Statt eines Monitors haben wir auf die etwas kostengünstigere Lösung der Fernseher gesetzt. Wichtig bei der Auswahl waren die Miracast-Fähigkeit sowie mehrere HDMI Eingänge. Als Arbeitsgeräte haben wir uns für Tablet-PCs mit Tastatur, Stift, Front- und Rückkamera entschieden, sodass hier gestaltungstechnisch nahezu alles möglich ist.

Mit dem Stift lassen sich leicht Diagramme oder ganze Bilder selbst anfertigen, oder auch einfach nur Mitschriften. Die Frontkamera kann z.B. in PowerPoint genutzt werden, um Tutorials zu erstellen. Die Rückkamera funktioniert wie eine Foto-/Videokamera, sodass auch eigenes Foto- und Videomaterial erstellt werden kann.

So kann demnächst hoffentlich auch digital mehr kreiert als konsumiert werden.

Nebst den oben genannten Anzeigegeräten und Splittern sollte den Studierenden an den Tischen auch die Möglichkeiten gegeben werden, Ihre Geräte zu laden. Dazu fand sich ein schöner Steckwürfel. Hier noch eine Zeichnung, der Verkabelung.

Verkabelung – Medientische

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